Trinkt dein Hund genug Wasser? Hydrationstipps für frische Futtermittel-Diäten
- 21. Okt. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 4. Juli
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist oft ein übersehener Aspekt des Wohlbefindens deines Haustiers, insbesondere im Vergleich zur Ernährung. Die Hydration des Hundes hängt ausserdem von Faktoren wie Jahreszeit, Alter, Lebensphase und Aktivitätsniveau ab. In diesem Leitfaden erklären wir dir genau, wie du sicherstellst, dass dein pelziger Freund genügend Wasser aufnimmt.
Man muss hier jedoch vorsichtig sein, da Hunde ihre Flüssigkeit zumindest teilweise auch über die Nahrung aufnehmen können. Wir erklären dir alles im Detail, damit dein Hund gesund bleibt und ein glänzendes Fell behält.
So ermittelst du den Flüssigkeitsbedarf deines Hundes
Wenn dein Hund durstig ist, wird er definitiv einen Weg finden, es dir mitzuteilen. Allerdings geht es nicht nur darum, genügend Wasser im ganzen Haus bereitzustellen. Wichtig ist, dass dein Hund die richtige Menge an Flüssigkeit bekommt – und das unterscheidet sich von Tier zu Tier.
Hinweise dazu findest du in den Standards der Association of American Feed Control Officials (AAFCO), wo Wasser als essenzieller Nährstoff aufgeführt wird. Im Allgemeinen gilt: Etwa 30 ml Wasser pro 450 g Körpergewicht deines Hundes sollten den täglichen Bedarf decken. Dennoch hängt es von verschiedenen weiteren Faktoren ab:
Alter und Lebensphase deines Hundes
Gesamtes Aktivitätsniveau im Tagesverlauf
Gesundheitszustand
Art der Ernährung
Umgebungstemperatur
Wie du siehst, handelt es sich meist um eine Kombination aller dieser Faktoren, die bestimmt, wie viel Wasser dein Hund benötigt. Hunde, die in einer feuchteren Umgebung mit höheren Temperaturen leben, brauchen beispielsweise deutlich mehr Wasser.
Warum Wasser bei einer frischen Ernährung wichtig ist
Es ist kein Wunder, dass frisches Futter und Wasseraufnahme eng miteinander verbunden sind, da frisches Futter deutlich mehr Wasser enthält als Trockenfutter oder verarbeitetes Futter. Trockenfutter enthält typischerweise nur 3–10% Wasser, halbfeuchtes Futter etwas mehr.
Dosenfutter kann über 60% Wasser enthalten, während frisches Futter mit fast 80% den höchsten Wasseranteil hat.
Daher solltest du die Wasserzufuhr je nach Art der Ernährung deines Hundes anpassen. Befindet er sich auf einer frischen Ernährung, die langsam gekochte Mahlzeiten wie die von Pawy enthält, benötigt er in der Regel weniger zusätzliches Wasser. Hunde, die ausschliesslich Trockenfutter erhalten, müssen dagegen deutlich mehr trinken.
Hydrationstipps für frische Futtermittel-Diäten
Wenn dein Hund nicht genug Wasser trinkt, kannst du einige Massnahmen ergreifen, um Dehydration und ein glänzloses Fell zu vermeiden. Hier sind die besten Schritte:
1. Futter in die tägliche Hydratationsberechnung einbeziehen
Wenn du dein Tier mit frischem Futter wie den von Pawy vorbereiteten Mahlzeiten ernähren, bist du einem ausgewogenen Verhältnis von Ernährung und Flüssigkeitszufuhr bereits einen Schritt näher. Unsere hausgemachten Mahlzeiten sind reich an Nährstoffen und enthalten keine Konservierungsstoffe oder Antibiotika.
So kannst du sicher sein, dass dein Hund tagsüber ausreichend Wasser erhält. Natürlich ist zusätzliche Flüssigkeit zwischen den Mahlzeiten ebenso wichtig. Dennoch solltest du den geschätzten Wassergehalt jeder frischen Mahlzeit berücksichtigen.

2. Auf Anzeichen von Dehydration achten
Ein ausreichend hydrierter Hund zeigt ein waches Verhalten, normale Energie, feuchte Schleimhäute und eine feuchte Nase. Das Fell ist glänzend, die Haut elastisch – ein gutes Zeichen für Gesundheit. Fehlt es ihm jedoch an Wasser, können diese Symptome auftreten:
Niedrigere Energie und Aktivität
Trockene Haut, trockenes Fell und trockene Schleimhäute
Weniger Appetit als gewöhnlich
Geringere Hautelastizität
Übermässiges Hecheln
Wenn dein Hund das Gefühl hat, kaum Luft zu bekommen, ist das ein Zeichen für unzureichende Flüssigkeitszufuhr. Beachte, dass einige Rassen generell stärker hecheln als andere.
3. Wasser leicht zugänglich machen
Eine der besten Methoden, die Hydration sicherzustellen, besteht darin, Wasser leicht verfügbar zu machen. Stelle Wassernäpfe mit frischem Wasser in verschiedenen Bereichen des Hauses auf, besonders im Sommer.
In einem mehrstöckigen Haus solltest du auf jeder Etage mehrere Näpfe bereitstellen. Wechsle das Wasser mindestens zweimal täglich, um es frisch zu halten, und reinige die Näpfe gründlich ein- bis zweimal täglich, um Bakterienbildung zu vermeiden.
Ausserdem haben manche Hunde Vorlieben für bestimmte Materialien der Näpfe – probiere Verschiedenes aus.
4. Frische Ernährung zur Hydration nutzen
Frisches Futter mit bis zu 80 % Wassergehalt aus saisonalem Obst und Gemüse ist essenziell, um die Hydration zu fördern. Auch haustierfreundliche Brühen (ohne Salz, Knoblauch oder Zwiebeln) können helfen, das Trinkverhalten zu steigern.
Mit einem frischen Futterservice wie Pawy kannst du wasserreiches Futter direkt nach Hause liefern lassen. Dennoch muss dein Tier zusätzlich pures Wasser aufnehmen – nicht nur Flüssigkeit aus der Nahrung.
5. Saisonale Anpassungen machen
Berücksichtige saisonale Unterschiede beim Wasserbedarf. Hunde benötigen im Winter weniger Wasser als im Sommer. Deshalb ist es wichtig, die Wasserzufuhr in der Nahrung je nach Jahreszeit schrittweise anzupassen.
Im Sommer brauchen die meisten Hunde deutlich mehr Wasser. Beobachte, wie oft dein Hund aus dem Napf trinkt, und passe die Futterration entsprechend an.

Fazit
Ein Mangel an Hydration kann sogar ein Hinweis auf eine beginnende Krankheit sein. Um dies zu verhindern, ist es entscheidend, die Wasseraufnahme deines Tieres in allen Jahreszeiten zu überwachen.
Nimm die notwendigen Anpassungen vor und berücksichtige saisonale Unterschiede. Im Sommer sollten Näpfe mit frischem Wasser an schattigen Plätzen im Haus stehen. Im Winter kannst du den Wasseranteil im Futter reduzieren und den Proteingehalt erhöhen.


