Hundefutter bei Leberversagen: Was man füttern sollte und was nicht
- 23. Apr.
- 4 Min. Lesezeit
Eines der schlimmsten Dinge daran, Hundebesitzer zu sein, ist das Wissen, dass die Zeit des besten Freundes auf Erden begrenzt ist. Noch schlimmer ist, dass diese ohnehin kurze Zeit durch verschiedene gesundheitliche Probleme noch weiter verkürzt werden kann – darunter auch Lebererkrankungen.
Doch man ist nicht völlig machtlos, wenn der eigene Hund damit zu kämpfen hat. Die Ernährung spielt dabei eine entscheidende Rolle, und man kann aktiv helfen, indem man auf Futter für Hunde mit Leberproblemen achtet. Allerdings ist eine strenge Diät nur ein Teil der Lösung.
Deshalb geht dieser Leitfaden etwas tiefer auf Lebererkrankungen bei Hunden ein. Wir erläutern, warum sie entstehen, wie sie sich äußern und was man tun kann, um sicherzustellen, dass der beste Freund das Leben in vollen Zügen genießt.

Was verursacht Leberprobleme bei Hunden?
Als besonders hart arbeitendes Organ filtert die Leber nicht nur das Blut und entfernt Giftstoffe, sondern unterstützt auch die Verdauung und gewinnt Nährstoffe aus der Nahrung. Doch gerade weil sie so viele Funktionen hat, kann auch vieles schiefgehen.
Hier ein kurzer Überblick über die häufigsten Ursachen:
Giftstoffe: Auch wenn er kein Welpe mehr ist, ist der Hund wahrscheinlich noch sehr neugierig. Dadurch kann er giftige Dinge fressen, die die Leber schädigen können.
Krebs: Ältere Hunde können auch Lebertumore entwickeln. Manchmal entstehen diese im Organ selbst, manchmal breiten sie sich von einem anderen Körperteil aus. In beiden Fällen können sie die Leberfunktion beeinträchtigen.
Infektionen: Virale und bakterielle Infektionen können das Lebergewebe des Hundes entzünden. Sowohl die kanine Hepatitis (durch ein Virus verursacht) als auch die Leptospirose (durch Bakterien verursacht) können bei Hunden zu Leberproblemen führen.
Genetik: Manchmal werden Hunde mit Anomalien geboren, die eine fehlerhafte Leberfunktion verursachen. Kongenitale portosystemische Shunts (CPSS) sind ein Beispiel dafür: Sie verhindern die primäre Filterfunktion der Leber, indem sie es dem Blut ermöglichen, das Organ zu umgehen – selten, aber möglich.
Schlechte Ernährung: Unausgewogene Ernährung und Fettleibigkeit können ebenfalls genetische Probleme auslösen und zu Leberproblemen führen. Diese Faktoren begünstigen nicht nur chronische Leberprobleme, sondern können auch zu einem vollständigen Leberversagen führen.
Leberprobleme bei Hunden: Häufige Symptome
Während die Symptome einer Lebererkrankung schrittweise auftreten und anfangs schwer zu erkennen sein können, gibt es einige Anzeichen, auf die man besonders achten sollte:
Gelbsucht: Eine erkrankte Leber hat oft Schwierigkeiten mit ihrer Filterfunktion, was dazu führen kann, dass Augen, Zunge und Zahnfleisch des Hundes einen merklich gelblichen Schimmer aufweisen.
Erbrechen oder Durchfall: Verdauungsprobleme sind ein weiteres häufiges Symptom einer Lebererkrankung, da der Hund Schwierigkeiten hat, Giftstoffe zu filtern und Nährstoffe aus der Nahrung zu verarbeiten.
Erhöhter Durst und vermehrtes Urinieren: Eine Leberfunktionsstörung kann auch den Flüssigkeitshaushalt stören, sodass der Hund deutlich mehr Wasser trinkt und häufiger raus muss.
Aufgeblähter Bauch: In einigen Fällen kann eine Lebererkrankung sogar zu Flüssigkeitsansammlungen führen, die am Bauch des Hundes sichtbar werden.
Lethargie: Obwohl Müdigkeit und Desinteresse an Lieblingsaktivitäten ein häufiges Symptom vieler Hundeerkrankungen sind, treten sie auch regelmäßig bei Lebererkrankungen auf.
Appetitlosigkeit: Dasselbe gilt für vermindertes Fressen, was allein wenig aussagt, aber in Verbindung mit anderen Symptomen auf Leberprobleme hinweisen kann.
Was man tun kann: Vorbeugung und Behandlung
Die oben genannten Symptome sollten niemals auf die leichte Schulter genommen werden, da sie zu einem vollständigen Leberversagen führen können, das oft tödlich ist. Die gute Nachricht ist jedoch, dass man dem Hund in der Regel mit einigen Anpassungen des Lebensstils helfen kann:
Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung spielt hier wohl die wichtigste Rolle. Das beste Hundefutter bei Leberproblemen besteht aus leicht verdaulichen Zutaten. In der Praxis bedeutet das meist:
Mageres Protein: Hähnchen und Fisch helfen dem Hund, seine Muskeln zu erhalten, ohne die Leber zu sehr zu belasten.
Moderate Fette: Obwohl Fette für die Energieversorgung unerlässlich sind, schränkt eine Diät für Hunde mit Leberproblemen die Aufnahme von zu fettreichen Lebensmitteln ein, da diese die Verdauung verschlechtern können.
Frische Lebensmittel: Obwohl Trockenfutter die beliebteste Option für die meisten Hundebesitzer ist, sind schonend gekochte Mahlzeiten aus frischen Zutaten – wie sie Pawy anbietet – für Hunde mit Leberproblemen wesentlich leichter verdaulich.
Kupferarme Zutaten: Ob es sich um ein vom Tierarzt verschriebenes Ernährungsregime oder selbst zubereitetes Futter handelt – eine solche Diät vermeidet in der Regel Lebensmittel mit hohem Kupfergehalt. Kupfer kann sich nämlich in der Leber ansammeln und die Erkrankung verschlimmern.

Eine Diät kann sogar bei fortgeschrittenen Lebererkrankungen helfen, insbesondere wenn eine Operation aus irgendeinem Grund nicht möglich ist. In diesem Fall geht es beim Hundefutter bei Leberversagen darum, die Proteinzufuhr zu reduzieren, um die Ammoniakproduktion zu verringern. Dies wird in der Regel mit Antibiotika und einem Sirup kombiniert, der verhindert, dass Ammoniak aufgenommen wird – allerdings sollte man in diesem Fall unbedingt zuerst den Tierarzt konsultieren.
Nahrungsergänzungsmittel
Neben einer strengen fett- und kupferarmen Diät kann man den Tierarzt auch nach Nahrungsergänzungsmitteln fragen, die die Leberfunktion des Hundes unterstützen. Dazu gehören in der Regel:
SAMe: S-Adenosylmethionin (SAMe) ist entscheidend für die Regeneration von Leberzellen und unterstützt die Entgiftungsfunktion des Organs.
Mariendistel: Dieser silymarin-reiche Pflanzenextrakt kann dazu beitragen, die Leberzellen des Hundes vor Giftstoffen zu schützen, und unterstützt – ähnlich wie SAMe – die Reparatur von Leberzellen.
Vitamin E: Dieses fettlösliche Antioxidans, das häufig in Fisch und Spinat vorkommt, stärkt die Immunabwehr und hilft, oxidativen Stress im Lebergewebe zu reduzieren.
Omega-3-Fettsäuren: EPA und DHA (Omega-3-Fettsäuren) sind gesunde Fette, die Entzündungen reduzieren können und häufig in Fettfischen wie Lachs und Makrele vorkommen. Sie sind auch ein wichtiger Bestandteil von Pawys frischem Hundefutter.
Obwohl sie keinen Ersatz für eine auf die Leberfunktion ausgerichtete Ernährung darstellen, ergänzen diese Nahrungsergänzungsmittel das beste Hundefutter bei Lebererkrankungen ideal.
Wasser
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ein weiterer absolut wichtiger Aspekt der Pflege eines Hundes mit Lebererkrankung. Schließlich benötigt die Leber reichlich Wasser, um Giftstoffe effektiv zu filtern, sodass der Hund nie durstig sein sollte.
Außerdem ist zu beachten, dass normales Leitungswasser oft Schwermetalle und Chlor enthält. Obwohl diese Elemente meist nur in Spurenmengen vorkommen, können sie die bereits angeschlagene Leber des Hundes zusätzlich belasten.
Deshalb ist ein hochwertiger Filter unverzichtbar. Durch die ausschließliche Versorgung mit gefiltertem Wasser werden schädliche Chemikalien aus der Gleichung entfernt, die den Leberzustand verschlechtern könnten.
Zusammenfassung
Die Erkenntnis, dass der Hund an einer Lebererkrankung leidet, ist zweifellos erschreckend. Doch das bedeutet nicht, dass alle Hoffnung verloren ist – besonders wenn die Symptome frühzeitig erkannt werden.
Solange man das Wasser filtert, den Rat des Tierarztes zu Nahrungsergänzungsmitteln befolgt und aktiv auf Futter für Hunde mit Leberproblemen achtet – wie die frischen Zutaten von Pawy –, sollte es dem Hund gut gehen. Dennoch sollte man regelmäßige Tierarztbesuche nicht vernachlässigen.
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