Warum Hunde morgens erbrechen & wie frisches Futter hilft
- seo6416
- vor 4 Stunden
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Wenn es etwas gibt, das selbst stolze Haustierbesitzer beunruhigt, dann ist es der Moment, in dem sie feststellen, dass ihr Hund morgens erbricht. Eine kleine Erleichterung ist, dass es sich nicht zwangsläufig um ein gesundheitliches Problem handeln muss, sondern sehr häufig um eine Frage der Ernährung.
Diese sogenannten „Hungererbrechungen“ sind bei Hunden aller Rassen recht verbreitet und ein klares Zeichen dafür, dass Sie einen genaueren Blick auf die Ernährung Ihres vierbeinigen Freundes werfen sollten. Eine Möglichkeit, solche stressigen Situationen zu vermeiden, ist der Wechsel zu einer Ernährung mit frischem Futter.
Unsere Pawy-Expertinnen und -Experten erklären, wie diese Umstellung die Gesundheit Ihres Hundes unterstützen kann – und gleichzeitig verhindert, dass gelbe Gallespritzer Ihren Boden verschmutzen.

Was führt dazu, dass Hunde gelbe Galle erbrechen?
Die häufigste Ursache für gelbes Erbrechen bei Hunden mag überraschen, denn tatsächlich ist es Hunger. Anders gesagt: Es handelt sich um die Reaktion Ihres Haustiers auf einen über längere Zeit leeren Magen. Wenn Sie also bemerken, dass Ihr Hund morgens gelbe Galle erbricht, liegt das höchstwahrscheinlich daran, dass die Verdauungsflüssigkeit nach dem nächtlichen Fasten die Magenschleimhaut reizt.
Diese Reizung löst Übelkeit aus und führt schließlich zum Erbrechen in den frühen Morgenstunden. In diesem Fall ist es ein gutes Zeichen, wenn das Erbrechen ausschließlich morgens auftritt. Es ist lediglich eine Folge der längsten Fastenphase des Tages, da Ihr Hund tagsüber vermutlich ein oder zwei Mahlzeiten erhält.
Solange Ihr Hund nur morgens erbricht, gibt es eine einfache Lösung. Der Wechsel zu einer Frischfutter-Ernährung – etwa zu individuell abgestimmten Plänen der Pawy-Expertinnen und -Experten – unterstützt die Verdauung und reduziert die Belastung der Magenschleimhaut. Zusätzlich kann ein kleiner Snack am späten Abend die Zeit zwischen den Mahlzeiten verkürzen und so galliges Erbrechen verhindern.
Weitere Gründe für morgendliches Erbrechen
Wenn Sie sich fragen: „Warum erbricht mein Hund morgens?“, ist es sinnvoll, zunächst die oben genannten Symptome zu überprüfen. Wenn jedoch gelbe Galle nicht das einzige Anzeichen ist, sollten Sie einige weitere Aspekte abklären. Zu den häufigsten weiteren Ursachen für morgendliches Erbrechen gehören:
Verdauungsprobleme
In vielerlei Hinsicht ähneln Hunde uns Menschen, wenn es um die Verarbeitung von Nahrung im Verdauungssystem geht. Deshalb treten auch bei ihnen häufige Beschwerden wie Sodbrennen auf – insbesondere bei einer unausgewogenen Ernährung.
Beispielsweise können stark verarbeitete Futtermittel mit künstlichen Zusatzstoffen und Konservierungsmitteln zu saurem Reflux führen, der wiederum Erbrechen auslösen kann. Ebenso ist es möglich, dass etwas den Darm Ihres Hundes blockiert. In diesem Fall tritt das Erbrechen als Reflex auf.
Futtermittelallergien und -unverträglichkeiten
Der Organismus Ihres Haustiers ist ebenso sensibel wie der eines Menschen. Allergien oder Unverträglichkeiten können daher ebenfalls morgendliches Erbrechen verursachen. Dabei reagiert entweder das Immunsystem oder der Verdauungstrakt hat Schwierigkeiten, bestimmte Inhaltsstoffe zu verarbeiten.
Futtermittelunverträglichkeiten können eine Reaktion des gesamten Körpers auslösen, was bei der Diagnose hilfreich sein kann. Wenn Sie beispielsweise zusätzlich Durchfall oder Blähungen bemerken, wissen Sie, womit Sie es zu tun haben. Allergien gehen häufig mit Symptomen wie Hautrötungen, Juckreiz und weiteren Verdauungsproblemen einher.
Organprobleme oder Entzündungen
Zu den schwerwiegenderen Szenarien gehört Erbrechen, das durch Probleme mit inneren Organen verursacht wird. Es kann ein frühes Anzeichen für Erkrankungen wie Pankreatitis, Leber- oder Nierenerkrankungen sein. Hält das Erbrechen an, wird eine Tierärztin oder ein Tierarzt Zeitpunkt, Häufigkeit und Schweregrad beurteilen, um mögliche Organprobleme zu diagnostizieren.
Anschließend werden weiterführende Untersuchungen wie Bluttests oder eine Urinanalyse durchgeführt, um die Funktion von Nieren oder Leber zu überprüfen. Der Inhalt des Erbrochenen ist hierbei entscheidend: Erbricht ein Hund gelbe Galle, handelt es sich meist lediglich um eine Reaktion auf einen leeren Magen. Ist jedoch ein hoher Anteil unverdauter Nahrung enthalten, sollten Sie Ihr Tier unbedingt tierärztlich untersuchen lassen.

Warum frisches Futter den entscheidenden Unterschied macht
Für alle, die mit regelmäßigem morgendlichem Erbrechen zu kämpfen haben, ist der Wechsel zu einer Frischfutter-Ernährung eine einfache und wirkungsvolle Lösung. Alles beginnt mit der Nahrungsaufnahme – und frisches Futter ist deutlich leichter verdaulich als Trockenfutter oder andere stark verarbeitete Produkte.
Bei Pawy berücksichtigen unsere erfahrenen Tierärztinnen, Tierärzte und Ernährungsberaterinnen und -berater die individuellen Bedürfnisse und den allgemeinen Gesundheitszustand Ihres Hundes, einschließlich bekannter Allergien und Unverträglichkeiten. Auf dieser Basis erstellen sie einen maßgeschneiderten Ernährungsplan, und Sie erhalten regelmäßig passende Mahlzeiten direkt nach Hause geliefert.
Schonend gegartes Fleisch, Gemüse und regional bezogene Zutaten sind für den Magen wesentlich leichter zu verarbeiten als harte, stark verarbeitete Futtermittel. Dadurch werden sie besser verdaut, und eine Ernährung mit frischen Zutaten – ergänzt durch einen kleinen Snack am späten Abend – kann morgendliches Erbrechen vollständig beseitigen.
Eine Frischfutter-Ernährung führt zudem zu einer geringeren Ansammlung von Magensäure, während der höhere Wassergehalt die Verdauung reguliert. Vor allem aber verschwindet die lästige gelbe Galle, und Ihr Hund kann jede Mahlzeit deutlich entspannter genießen.
Wechseln Sie noch heute
Letztlich ist der Umstieg auf eine Frischfutter-Ernährung der Schlüssel zur Regulierung von Galle- und Säureansammlungen im Magen Ihres Hundes. Sie können sich jederzeit an unsere Pawy-Expertinnen und -Experten wenden, um Tipps und eine kostenlose Beratung zu erhalten.
Wichtig ist, langsam zu beginnen und den Anteil frischer Lebensmittel schrittweise zu erhöhen. Wenn Ihr Hund beispielsweise an Trockenfutter oder stark verarbeitete Nahrung gewöhnt ist, können Sie zunächst 20 % bis 30 % Frischfutter untermischen. Steigern Sie diesen Anteil anschließend jede Woche behutsam, damit sich Ihr Hund an die Umstellung gewöhnen kann – und schon bald wird Ihr vierbeiniger Freund keine Verdauungsprobleme mehr haben.
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