Wie du zu Hause eine ausgewogene Ernährung für deinen Hund zusammenstellst
- 21. Aug. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 4. Juli
In der heutigen Zeit, in der Zeit selbst ein Luxus ist, greifen viele Tierbesitzer zu Trocken- oder gefriergetrocknetem Futter, weil es schnell und einfach zuzubereiten ist. Natürlich kann man sich auch für gesunde Frischfutter-Abos wie Pawy entscheiden, bei denen unsere erfahrenen Tierärzte und Ernährungsexperten einen individuell angepassten Plan für deinen Hund erstellen.
Aber ist es auch möglich, zu Hause selbst eine ausgewogene Ernährung für Hunde zusammenzustellen? Die Antwort lautet: Ja. Wenn du Kosten sparen und Mahlzeiten im Voraus vorbereiten möchtest, kannst du selbst zu Hause ausgewogene Gerichte für deinen Hund zubereiten. Dabei musst du jedoch das Risiko einer Kontamination sowie die notwendigen Nährstoffwerte für eine ausgewogene Mahlzeit beachten. Gerade am Anfang kann das eine Herausforderung sein – deshalb zeigen unsere Experten, wie es richtig geht.

Was bedeutet „ausgewogene Ernährung“ beim Hund?
Der Begriff „ausgewogene Ernährung für Hunde“ ist unter Haustierbesitzern seit langem ein Diskussionsthema – vor allem, wenn es um selbstgemachtes Futter geht. Jeder Hund braucht eine ausgewogene Mischung dieser essenziellen Nährstoffe:
Proteine
Kohlenhydrate
Fette
Vitamine
Mineralstoffe
Die meisten dieser Stoffe finden sich in alltäglichen Lebensmitteln. Das heisst jedoch nicht, dass man seine eigenen Mahlzeiten einfach umwandeln kann, um sie hundetauglich zu machen. Vielfalt und richtige Portionsgrössen sind entscheidend, damit dein Hund zur richtigen Zeit die benötigten Nährstoffe erhält.
Wenn du planst, das Futter selbst zuzubereiten, ist es daher ratsam, zuerst Rücksprache mit einem Tierarzt oder Tierernährungsberater zu halten. Zusätzlich solltest du sich an die europäischen Richtlinien der FEDIAF oder – in den USA – an die Standards der AAFCO halten.
Diese geben Auskunft über essenzielle Nährstoffe, Zutaten und deren Wertigkeit – alle notwendigen Grundlagen für gesunde Frischmahlzeiten. Grosse Marken wie Pawy richten sich nach diesen Standards.
Sichere und ungeeignete Zutaten
Wenn du ab jetzt das Futter deines Hundes selbst kochst, solltest du ausschliesslich frische Zutaten verwenden. Konzentriere dich dabei auf hochwertige Fleischsorten, Getreide und Gemüse.
Auch wenn du selbst kochst, ist es Pawy wichtig, dir das bestmögliche Wissen zu vermitteln – unabhängig davon, ob das Futter von uns stammt oder nicht.
Empfohlene frische Zutaten:
Proteine – schonend gegartes, mageres Fleisch wie Rind, Huhn oder Pute. Auch durchgegart und entgräteter Fisch ist geeignet.
Gemüse – Blattgemüse wie Spinat oder Grünkohl, Wurzelgemüse wie Karotten und Süsskartoffeln sowie Bohnen, Erbsen, Brokkoli usw.
Getreide – Reis, Hafer und Pseudogetreide wie Quinoa sind hervorragend für ausgewogene Frischmahlzeiten geeignet.
Fette – Fischöl oder Kokosöl liefern gesunde Fettsäuren.
Ergänzungen – Nahrungsergänzungsmittel wie Kalzium, Vitamine oder Probiotika fördern Ausgewogenheit und Verdauung.
Zutaten, die du vermeiden solltest:
Süssigkeiten – Schokolade, zuckerhaltige Snacks und auch Früchte wie Trauben und Rosinen sind gefährlich (Nierenversagen!).
Avocado – kann bei Hunden zu chronischem Durchfall und anderen Beschwerden führen.
Alkohol – selbst kleinste Mengen können zu Erblindung oder sogar zum Tod führen.
Zwiebeln & Knoblauch – verursachen Magen-Darm-Probleme.
Nüsse (v.a. Macadamia) – können das Nervensystem des Hundes beeinträchtigen.
Beispielhafte Mahlzeiten & Planungstipps
Das Geheimnis gesunder, ausgewogener Mahlzeiten liegt im wöchentlichen Wechsel. Wir empfehlen, regelmässig zwischen verschiedenen Zutaten zu rotieren. Das sorgt für mehr Nährstoffvielfalt und reduziert das Risiko von Futterunverträglichkeiten.
Ein gut durchdachter Mix aus Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen hilft, Verdauungsprobleme zu vermeiden. Wenn dein Hund bereits an einen bestimmten Mahlzeitenplan gewöhnt ist, kannst du schrittweise neue Zutaten in kleinen Mengen hinzufügen, um für Abwechslung zu sorgen.

Wichtige Tipps zur Lagerung:
Frische Zutaten sollten stets bei unter 4 °C im Kühlschrank gelagert werden. Nutze luftdichte Behälter, um das Futter frisch zu halten. Reinige diese regelmässig gründlich, um Schimmel- und Bakterienbildung zu vermeiden.
Beobachte zudem regelmässig das Gewicht, den Gesundheitszustand und die Haut deines Hundes. Wenn du Auffälligkeiten wie Juckreiz, Hautprobleme oder Gewichtsverlust feststellst, wende dich bitte an einen Tierarzt, um die Mahlzeiten anzupassen.
Fazit
Selbstgekochtes Futter für deinen Hund ist zwar mit Aufwand verbunden, aber auch eine der besten Entscheidungen für seine Gesundheit. Informiere dich im Vorfeld über Risiken wie Kontamination oder Fehler bei der Nährstoffverteilung – besonders bei Rohfutter ist Vorsicht geboten.
Bedenke auch die Kosten: Hochwertige, selbstgemachte Ernährung kann teuer werden. Pawy verwendet dieselben hochwertigen Zutaten, die du auch zu Hause verwenden würdest. Wenn du wenig Zeit hast oder mehr Freizeit mit deinem Vierbeiner verbringen möchtest, überlasse die Mahlzeitenplanung unseren Experten.
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