Durchfall & Weicher Stuhl bei Hunden: Ernährungslösungen, die du heute anwenden kannst
Aktualisiert: 4. Juli
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Hunde gelegentlich mit weichem Stuhl oder Durchfall zu kämpfen haben. Hält das Problem jedoch über einen längeren Zeitraum an, kann dies Anlass zur Sorge geben. Durchfall bei Hunden kann viele Ursachen haben – von minderwertigem, stark verarbeitetem Futter über Stress und Infektionen bis hin zu Parasiten.
Natürlich ist es bei Durchfall, der auch nach ein paar Tagen nicht abklingt, äusserst wichtig, einen Tierarzt aufzusuchen. Unabhängig davon beginnt alles im Magen-Darm-Trakt – genau deshalb besprechen wir hier einige einfache Ernährungsanpassungen, die du bereits heute umsetzen kannst, um deinem Hund künftig Verdauungsprobleme zu ersparen.
Hauptursachen für weichen Stuhl & Durchfall
Bevor wir einige Tipps dazu geben, was man einem Hund mit Durchfall füttern sollte, werfen wir einen Blick auf die häufigsten Ursachen dieses Symptoms. Dazu gehören unter anderem:
Ernährungsbedingte Unregelmässigkeiten
Futtermittelunverträglichkeiten
Minderwertiges Futter
Darmparasiten
Bakterielle Infektionen
Stress
Natürlich kann die Ursache je nach Art der Fütterung und weiteren begleitenden Faktoren variieren.
So ist bei Welpen die Wahrscheinlichkeit für Darmparasiten deutlich höher als bei ausgewachsenen Hunden. Ebenso können chronische Erkrankungen wie Morbus Addison, Pankreatitis oder Nierenerkrankungen zu Durchfall führen.
Dennoch solltest du immer mit einem Tierarztbesuch beginnen, um die genaue Ursache festzustellen. Nach einer gezielten Behandlung empfiehlt es sich, auf eine Frischfutter-Ernährung umzusteigen, um das Risiko erneuter Verdauungsprobleme in Zukunft zu reduzieren.
Frischfutter-Ernährungslösungen, die du jetzt umsetzen kannst
Nachdem du nust die möglichen Ursachen für Durchfall bei Hunden kennen, ist es Zeit, über Lösungen zu sprechen. Wie bereits erwähnt, gibt es hier einen gemeinsamen Nenner: den Umstieg auf eine Frischfutter-Ernährung.
In den meisten Fällen – insbesondere bei Verdauungsproblemen – reicht dies aus, um die Wahrscheinlichkeit von erneutem Durchfall deutlich zu verringern. Frisches Futter ist im Vergleich zu Dosenfutter oder stark verarbeitetem Trockenfutter wesentlich leichter verdaulich.
Es enthält einen hohen Wasseranteil sowie frische, schonend gegarte Zutaten, die den Magen-Darm-Trakt weniger belasten und leichter aufgespalten werden können. Zudem ist bekannt, dass der hohe Aminosäuregehalt frischer Nahrung positiv dazu beiträgt, weichen Stuhl zu reduzieren.

Bei Pawy beziehen unsere Experten frische Zutaten von lokalen Bauernhöfen und verwenden ausschliesslich Lebensmittel in Qualität, der du auch selbst vertrauen würdest. Mit einem individuell abgestimmten Frischfutter-Ernährungsplan fällt deinem Hund die Verdauung deutlich leichter – und wir unterstützen dich mit hilfreichen Tipps für eine sanfte Umstellung.
Tipp #1: Setze ausschliesslich auf hochwertige Zutaten
Unsere Frischfutter-Pläne basieren auf Zutaten in Lebensmittelqualität für Menschen. Dazu gehören mageres Fleisch, frisches Gemüse und Vollkornprodukte. Richtig kombiniert liefern sie eine ausgewogene Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen – ganz ohne verdauungshemmende Inhaltsstoffe.
Ganz gleich, ob du einen Pawy-Plan nutzen oder selbst für deinen Hund kochen möchtest: Konzentriere dich auf gesunde Proteinquellen wie haut- und knochenfreies, gekochtes Huhn, Truthahn oder Fisch.
Auch leicht verdauliche Kohlenhydrate wie weisser Reis sind bei Durchfall besonders hilfreich. Vollkornreis und Süsskartoffeln unterstützen ebenfalls die Verdauung und liefern wertvolle Ballaststoffe und Antioxidantien. Ergänzend helfen frisches Gemüse wie Karotten und Kürbis, die Verdauung zu regulieren.
Tipp #2: Sorge für eine sanfte Umstellung
Ein weiterer entscheidender Punkt ist die schrittweise Umstellung von verarbeitetem Futter oder Trockenfutter auf Frischfutter. Viele Hunde benötigen einfach etwas Zeit, damit sich ihr Verdauungssystem an die neue Ernährung anpassen kann.
Beginne daher damit, Frischfutter langsam einzuführen. Gerade bei bestehendem Durchfall empfehlen wir, zunächst nur etwa 20 % bis 25 % Frischfutter zum bisherigen Futter hinzuzufügen.
Erhöhe diesen Anteil innerhalb von zwei bis drei Wochen schrittweise auf 50 %, dann 75 % und schliesslich 100 %. Sollte der Stuhl erneut weicher werden, verlangsame den Prozess und gib dem Körper deines Hundes ein paar zusätzliche Tage zur Anpassung.

Tipp #3: Portionen kontrollieren und Überfütterung vermeiden
Seien wir ehrlich: Es fällt uns allen schwer, standhaft zu bleiben, wenn uns unser Hund mit grossen Augen ansieht. Dennoch ist Disziplin besonders wichtig, wenn du seine Verdauung beruhigen und den Magen nach Durchfallproblemen entlasten möchtest.
Deshalb spielt die richtige Portionskontrolle eine zentrale Rolle – selbst bei Frischfutter. Ein Ernährungsberater sollte einen klaren Tagesplan für Hunde in der Erholungsphase nach Durchfall erstellen, an den du dich konsequent halten solltest.
Unsere erfahrenen Tierärzte und Ernährungsberater bei Pawy stehen dir jederzeit zur Seite. Wir helfen dir dabei, einen detaillierten Frischfutter-Ernährungsplan zu erstellen, inklusive täglich frisch gelieferter Mahlzeiten. So behältst du den Überblick und vermeidest eine ungewollte Überfütterung.
Tipp #4: Achte auf eine ausgewogene Mahlzeitenzusammenstellung
Das beste Hundefutter bei empfindlichem Magen und Durchfall ist Frischfutter – vorausgesetzt, es ist ausgewogen. Dein Hund benötigt alle essenziellen Nährstoffe, darunter Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren.
Halte dich an den vom Tierarzt empfohlenen Fütterungsplan und vermeide zusätzliche Snacks ohne Nährwert zwischen den Mahlzeiten. Zudem empfiehlt es sich, Probiotika einzuführen, um die Darmgesundheit zu unterstützen, das bakterielle Gleichgewicht zu regulieren und eine normale Darmfunktion zu fördern.
Tipp #5: Vermeide Allergene
Zu guter Letzt zählen häufige Allergene zu den Hauptursachen für Durchfall bei Hunden. Selbst wenn du dich an AAFCO-Angaben auf Verpackungen orientierst, lässt sich nie mit absoluter Sicherheit sagen, welche potenziellen Allergene in verarbeitetem Hundefutter enthalten sind.
Mit einer Frischfutter-Ernährung musst du sich darüber deutlich weniger Gedanken machen. Bei einem Pawy-Plan kannst du sicher sein, dass Zutaten wie Mais, Weizen, Soja, Milchprodukte und andere bekannte Allergene konsequent ausgeschlossen werden. Gemeinsam stellen wir sicher, dass dein Hund ausschliesslich frisches Futter ohne individuelle Allergieauslöser erhält.


