Hundeflatulenz & Blähungen: Ursachen & wie du sie mit frischen Mahlzeiten reduzieren kannst
- 29. Jan.
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 4. Juli
Ein gelegentlicher Hundefurz hier und da ist völlig normal. Häufiges Pupsen und Blähungen bei unseren vierbeinigen Begleitern können jedoch manchmal auf ein Problem hindeuten. Du bist ein Zeichen dafür, dass im Verdauungssystem deines Hundes etwas nicht stimmt und Aufmerksamkeit benötigt.
Bevor du jedoch eine Lösung für dieses unangenehme Problem finden kannst, solltest du zunächst verstehen, was die Ursache ist. Genau dabei hilft dir dieser Leitfaden.
Bleib dran, während wir die häufigsten Gründe für übermässige Hundeflatulenz beleuchten und Lösungen wie Pawy vorstellen, die deinem Vierbeiner helfen, weniger Blähungen zu haben – und dein Zuhause angenehm riechen zu lassen.
Warum pupst mein Hund so viel?
Bevor wir darauf eingehen, wie du Flatulenz bei Hunden reduzieren kannst, sollten wir zuerst klären, warum sie überhaupt auftritt. Zu den häufigsten Ursachen gehören:
Zu schnelles Fressen
Ob du es glaubst oder nicht: Die Geschwindigkeit, mit der dein Hund sein Futter frisst, spielt hier eine entscheidende Rolle. Hunde, die sehr hastig fressen, schlucken dabei viel Luft. Da ein Furz letztlich nichts anderes als angesammeltes Gas im Darm ist, kann diese aufgenommene Luft sowohl zu Blähungen als auch zu vermehrter Flatulenz führen.
Zudem neigen bestimmte Rassen – insbesondere kurznasige Hunde wie Möpse und Bulldoggen – aufgrund ihrer Gesichtsstruktur dazu, mehr Luft zu schlucken. Infolgedessen pupsen sie oft häufiger als andere Hunderassen..

Verzehr bestimmter Lebensmittel
Auch die Ernährung deines Hundes kann eine Ursache für Blähungen sein, da einige Lebensmittel den Verdauungstrakt stärker beeinflussen als andere. Zu den Nahrungsmitteln, die bei Hunden vermehrt Blähungen verursachen können, zählen unter anderem:
Milchprodukte: Eine kleine Menge Milch oder ein Stück Käse ab und zu ist meist unproblematisch. Dennoch können Milchprodukte Blähungen, Flatulenz und sogar Erbrechen verursachen – insbesondere bei erwachsenen Hunden, da sie Laktose schlechter vertragen als Welpen.
Hülsenfrüchte: Bohnen, Sojabohnen, Erbsen, Kichererbsen, Linsen und Erdnüsse sind reich an Ballaststoffen, die für die Hundeernährung wichtig sind. Gleichzeitig können sie jedoch Blähungen fördern, da Darmbakterien die Ballaststoffe fermentieren.
Kreuzblütler-Gemüse: Brokkoli, Blumenkohl, Kohl, Grünkohl und Rosenkohl gelten zwar als Superfoods, enthalten jedoch schwefelhaltige Aminosäuren, die besonders übelriechende Gase verursachen können.
Fettreiche Lebensmittel: Viele Hundehalter geben ihren Tieren fettige Essensreste. Diese sind jedoch schwer verdaulich und können zu übermässiger Flatulenz führen.
Zu viel Fleisch: Entgegen der weitverbreiteten Meinung kann ein Zuviel an Fleisch problematisch sein. Proteinreiche Ernährungsweisen, insbesondere mit viel rotem Fleisch, enthalten viel Schwefel, was den Geruch von Hundeflatulenz verstärken kann.
Verdorbene Lebensmittel: Abgelaufene, verdorbene oder faulige Nahrung kann den Magen-Darm-Trakt deines Hundes reizen und zu vermehrter Gasbildung führen.
Plötzliche Futterumstellungen
So wie bestimmte Lebensmittel Blähungen verursachen können, ist auch ein zu schneller Wechsel zu einer neuen – selbst gesünderen – Ernährung nicht ideal. Während manche Hunde dies problemlos verkraften, reagieren viele mit Magenverstimmungen, Blähungen und stark riechender Flatulenz. In bestimmten Situationen, etwa bei medizinischen Notfällen, kann ein plötzlicher Futterwechsel jedoch notwendig sein.
Bestimmte Magen-Darm-Erkrankungen
Auch verschiedene Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts (GI) können übermässige Flatulenz verursachen. In der Regel treten dabei jedoch zusätzliche Symptome wie Durchfall oder Erbrechen auf, wodurch diese Probleme leichter zu erkennen sind.
Die Ursachen reichen von akuter Gastroenteritis, etwa durch das Fressen ungeeigneter Dinge, bis hin zu ernsteren Erkrankungen wie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) oder Pankreatitis.
IBD kann zudem das Risiko einer Magendrehung (Gastric Dilatation and Volvulus, GDV) erhöhen. Dabei dreht sich der Magen des Hundes, wodurch Gas eingeschlossen wird – ein lebensbedrohlicher Zustand, der sofort behandelt werden muss.
Achte besonders auf folgende typische Symptome einer Magendrehung bei Hunden:
Aufgeblähter Bauch, der sich hart wie eine Trommel anfühlt oder bei Berührung schmerzhaft ist
Würgen oder trockenes Erbrechen ohne Auswurf
Starkes Hecheln und Atemnot durch die Ausdehnung des Magens
Unruhe, Hin- und Herlaufen und Unfähigkeit, bequem zu sitzen oder zu liegen
Vermehrter Speichelfluss oder schaumiger Speichel
Jaulen oder andere Anzeichen von Schmerzen

Wie kann ich verhindern, dass mein Hund übermässig pupst?
Ein gelegentlicher Furz ist völlig normal. Wenn die Flatulenz jedoch häufig auftritt oder besonders unangenehm riecht, können die folgenden Massnahmen helfen:
Häufigere Spaziergänge
So simpel es klingt: Ein zusätzlicher Spaziergang kann bereits ausreichen. Bewegung regt die Darmtätigkeit an und kann Blähungen, Flatulenz und Verstopfung reduzieren.
Das Fressverhalten verlangsamen
Wenn dein Hund sein Futter regelrecht inhaliert, kann es helfen, eine grosse Mahlzeit in mehrere kleinere Portionen aufzuteilen. Dadurch schluckt er weniger Luft.
Auch ein Hindernis wie ein Tennisball im Napf kann wirksam sein. Alternativ lohnen sich spezielle Anti-Schling-Näpfe, Schnüffelmatten oder Intelligenzspielzeuge, die das Fresstempo auf natürliche Weise reduzieren.
Verzicht auf Essensreste und Milch
Wie bereits erwähnt, können fettreiche Speisen und Milchprodukte Blähungen und Aufgasungen verursachen. Um zu verhindern, dass dein Hund ständig pupst, solltest du auf Tischreste und Milch im Futternapf verzichten.
Fleischmenge kontrollieren
Hunde profitieren zwar von fleischhaltigen Mahlzeiten, dennoch muss Fleisch nicht den Hauptanteil der Ernährung ausmachen. Eine Reduktion ist durchaus sinnvoll – etwa 25 % Protein pro Mahlzeit reichen für einen erwachsenen Hund vollkommen aus.
Langsame Umstellung auf frische Mahlzeiten
Das beste Futter für Hunde mit Blähungen bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Protein und Ballaststoffen – genau das bietet Pawy. Die frischen Mahlzeiten ohne Konservierungs- oder Zusatzstoffe versorgen deinen Hund optimal mit allen wichtigen Nährstoffen. Dennoch gilt: Eine Futterumstellung sollte immer schrittweise erfolgen.

Fazit
Übermässige Hundeflatulenz und Blähungen sind nicht immer problematisch, insbesondere wenn sie durch hastiges Fressen oder bestimmte Zutaten verursacht werden. Werden sie jedoch durch zugrunde liegende Magen-Darm-Erkrankungen ausgelöst, können sie ein ernstes Warnsignal sein und erfordern mitunter sofortige tierärztliche Behandlung.
In jedem Fall helfen regelmässige Bewegung, der Verzicht auf Essensreste und Milchprodukte, ein langsameres Fressverhalten sowie eine kontrollierte Fleischmenge dabei, Flatulenz bei Hunden zu reduzieren. Am effektivsten ist jedoch oft die Umstellung auf frische Mahlzeiten – wie die ausgewogenen Rezepte von Pawy.


